Schweden als Inspiration – oder: Wie schreibe ich einen Kurzroman in sieben Tagen?

Mein jährlicher Schwedenurlaub liegt gerade hinter mir, und da ich mir im Land von Knäckebrot, Elchen und Trollen selten viel vornehme außer viel zu lesen und zu schreiben, habe ich tatsächlich 19.455 Wörter in sieben Tagen geschrieben und damit ein Projekt, das ich vorher an die Wand gefahren hatte, komplett neu aufgezogen und geschrieben.

Herausgekommen ist ein Kurzroman, der im Bereich der Romantasy angesiedelt ist, Vorlage ist das wunderbare Filk-Lied Das Mädchen aus Stein von Britta van den Boom.
82 Normseiten habe ich gestern ausgedruckt (natürlich ist der Toner immer dann leer, wenn man ihn dringend braucht!), angeschmachtet und abgeheftet.

Nun dürfen sich noch ein paar Testleser damit herumschlagen, und dann werde ich die Augen ganz fest schließen und ihn einem kleinen, feinen Verlag senden, der gerade kurze Fantasy-Romane sucht. Schauen wir mal!

T12 #4 / Wettbewerb #2, 2012

Nachdem ich vier Wochen Totalausfall im Kopf hatte, obwohl sich neue Ideen angeschlichen hatten und auch halbwegs geplottet sind, habe ich nun eine Idee für den LYX-Wettbewerb „5 Jahre, 5 Geschichten“. Netterweise darf ich eine LARP-Ballade von Britta van den Boom als Vorlage verwenden, und die Geschichte entwickelt sich gerade recht schnell und gut – das erste Kapitel liegt bereits bei einer Beta-Leserin und ich bin sehr gespannt auf ihre Anmerkungen.
Ich habe ungefähr ein Fünftes des Minimums fertig, ich rechne durchaus damit, bis Mitte des Monats die Rohfassung in der Tasche zu haben. Das ist auch dringend wichtig, denn der Abgabetermin ist am 15.06. und ich muss ein Exposé schreiben – das habe ich noch nie getan, dementsprechend viel Ahnung habe ich davon. Aber das kann ja nur üben, nicht wahr?

Im T12 hänge ich derzeit mit gut 50k hinterher, aber auch das werde ich nach und nach wieder aufholen – notfalls gibt es ja einen NaNo im November, ich habe aber Hoffnung, dass ich vorher schon wieder im Soll bin – ich denke, spätestens Ende Juni hab ich mich wieder eingeholt. Theoretisch muss ich noch immer nur knapp 1000 Wörter am Tag schreiben, um am Ende des Jahres mein Soll von 250.000 Wörtern erreicht zu haben, das muss doch machbar sein?