T12 #3

Ich bin heute von der Immergrünliste geflogen, weil ich dachte, noch 100 Wörter Vorsprung zu haben, tatsächlich aber 100 Wörter zurück lag. Tja, selber Schuld! Das heißt aber dennoch, dass ich derzeit immerhin 13.341 Wörter habe, was ich schon ganz gut finde!

Auf der anderen Seite geht auch langsam dem Ende zu, oder sagen wir mal: Es geht in Richtung Höhepunkt. Ich bin bei gut 45.000 Wörtern und denke, dass ich noch etwa 15.000 brauche, vielleicht auch 20k, mal sehen. Und danach kommt dann die nächste Idee, die schon in der Pipeline sitzt, ich freu mich drauf, auch wenn das Projekt reichlich Recherche erfordert – aber auch Schriftsteller wachsen doch mit ihren Aufgaben, oder?
Oh, nun habe ich es getan, ich hab mich als Schriftstellerin bezeichnet! Na, mal schauen, es kann ja nur besser werden, denke ich. ;o)

NaNo 2011, #8

Ich hatte bereits einen Beitrag verfasst, der verschwand aber im Nirvana – irgendwie bin ich mit dem neuen Design hier noch unvertraut. – Oh, ich hab ihn wiedergefunden und mal nachträglich veröffentlicht.

Fazit des NaNoWriMo 2011: Ich hab gut 34k geschrieben und bis auf die letzten 2k, die ich vermutlich wieder rausschmeißen werde, gefällt es mir immer besser. Klar – es ist absoluter Rohentwurf und muss sehr stark überarbeitet werden, es fehlt an allen Ecken und Enden an Auflösungen von Andeutungen und an Beschreibungen von Umwelt und Handlungen, aber es wird. Und ich bin wild entschlossen, bis Ende Januar den Text in der Rohfassung fertig zu haben.
2012 wird das Jahr der Überarbeitung, mein Wunschziel ist, im Mai eine vorläufige Endfassung zu haben, die dann an diverse Testleser geht. Mal sehen, ob ich es schaffe, einen Roman zu schreiben, der tatsächlich Menschen fesseln kann – ich muss nur noch viel böser werden! ;o)

Der November hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich weiß, dass ich mit Hilfe eines schreibenden Umfeldes viel schaffen kann. Früher hat mir kurzgeschichten.de sehr geholfen, nun bin ich bei Romanen angekommen und habe die Unterstützung des Tintenzirkels. was ebenso großartig ist! Danke, Leute!

NaNo 2011, #7

Lange nichts mehr hier geschrieben … Dabei wächst mein Roman und blüht und gedeiht und überrascht mich jeden Tag aufs Neue!

Ich hinke hoffnungslos hinterher, was nicht zuletzt am Urlaub lag, denn natürlich kam ich abends nach zwei bis drei Tauchgängen vor lauter Müdigkeit nicht mehr zum Schreiben, und die beiden Mädels wollten mich ja auch hin und wieder sehen.

Nun stehe ich bei 27.217 Wörtern und habe Mara langsam so weit, dass sie akzeptiert, ein Teil der anderen Welt geworden zu sein und hier eine Aufgabe zu haben. Mit dem Erfolg, dass sie nicht eine, sondern zwanzig Personen aus dem Gefängnis befreit hat. Tapferes Mädel, auch wenn sie das gar nicht sein wollte!

Hier ein kleiner Auszug:

„Hier entlang“, rief sie knapp und versuchte, die blaue Markierung am Boden zu finden. Plötzlich bremse sie abrupt ab.

„Wo ist Tom?“, fragte sie Chiara, doch diese schüttelte den Kopf.

„Ich habe ihn nicht mehr gesehen, seit wir uns gestern getrennt haben.“

„Er war losgezogen, dich zu befreien. Alleine.“ Mara sah sich um, als könnte er irgendwo lässig an der Wand lehnen. „Wir müssen ihn finden!“

„Erstmal müssen wir hier raus, sonst war alles umsonst“, beschied Chiara, und Mara spürte wieder die Kälte in ihrer Brust. Chiara wollte Tom opfern, um sich zu retten. Etwas, das Mara selber seit ihren heutigen Erlebnissen nicht mehr nachvollziehen konnte.

NaNo 2011, #6

Gestern habe ich mich tatsächlich wieder grün geschrieben. Mal sehen, ob ich das heute auch schaffe, im Augenblick bin ich einfach hundemüde. *wuff* Hab ja noch eine Stunde und brauche noch 921 Wörter, eigentlich locker zu schaffen. Mal sehen – erstmal muss ich meine Wäsche in den Trockner werfen, damit sie morgen Abend mitreisen kann. So much to do, so less time!

NaNo 2011, #5

Da mein Schatz gestern Geburtstag hatte und ich eine Überraschungsparty organisiert habe, kam ich nicht zum Schreiben. Bedeutet, dass ich heute das doppelte Pensum schaffen muss, weil ich nicht vorgearbeitet habe. Bedeutet auch, dass ich heute insgesamt einen vollen Terminkalender habe.

Aber immerhin sind Mara uns ihre Freunde jetzt in der Festung auf Erkundungstour und Mara ist total fasziniert und hat schon beschlossen, mit ihrer Kamera noch mal alleine zurückzukommen. Das sind gute Voraussetzungen, denn wenn meine Protagonistin sich kein Stück für die Festung interessieren würde, könnte ich die ganze Geschichte ja nicht schreiben. und wer jetzt sagt, dass ich als autorin das doch in der Hand habe, kennt die Dynamik des Schreibens nicht. Im Prinzip entwirft man mehr oder weniger detailliert die Charaktere und das Setting (also wann, wo, wie die Geschichte spielt) und schreibt dann auf, was passiert.
Ich fühle mich manchmal wie Der Alte vom Wandernden Berge aus der Unendlichen Geschichte von Michael Ende. Da gibt es eine sehr enge Kausalität zwischen dem, was er schreibt, und dem, was passiert, aber es ist nicht so, dass er die Ursache des Geschehens ist, sondern der Chronist.

Da Maras Freunde in unserer Welt eigentlich gar keinen großen Platz in der Geschichte bekommen sollten, hatte ich sie im Vorfeld gar nicht geplottet. Nun habe ich einen türkischstämmigen Intelligenzbolzen, ein zickiges Mädchen, einen gitarrespielenden Mädchenschwarm, einen Anführer und ein wissbegieriges, recht toughes Mädel um Mara geschart. Ich finde, dass sie als leicht verträumte Künstlerin da gut hineinpasst und finde es jetzt schon schade, dass ich mich bald von ihren Freunden verabschieden muss. Aber vielleicht bekommen sie noch einen Gastauftritt, wenn sie merken, dass Mara verschwunden ist (immerhin wird sie eine Weile in der Parallelwelt bleiben) und anfangen, sie zu suchen?
So viele Möglichkeiten!

Des Weiteren bin ich ja ab Montag eine Woche im Urlaub und kann theoretisch meinen word count nicht aktualisieren – naja, das Hotel bietet kostenpflichtigen Internetzugang, und ich denke, ich werde es mir leisten, einmal täglich meinen word count im NaNo-Board zu aktualisieren, dann wird er automatisch auch im frisch eingebundenen Counter hier in der Sidebar und im Tintenzirkel aktualisiert. Mal schauen, wie realistisch das ist, oder ob ich eh nur abtauche und nicht schreibe. Denn Schreiben am Strand ist sicher keine gute Idee (Sand im MacBook? Grusel!), aber hin und wieder ein halbes Stündchen werde ich sicher auch am Pool oder notfalls im Hoteleigenen Restaurant sitzen und schreiben können.

So, jetzt noch 287 Wörter, und dann habe ich immerhin meine Wörter für gestern geschrieben. Die für heute kommen dann heute Abend, wenn ich eh nichts anderes mehr auf die Reihe bekomme. 😉

NaNo 2011, #4

Okay, ich werde sicher nicht täglich mehrere Beiträge hier einstellen, aber zumindest in der Anfangsphase ist ja noch alles neu und spannend! ;o)

Ich habe zur Zeit 1599 Wörter und muss nun erstmal „ins echte Leben“ raus, werde aber sicher heute Abend das Tagessoll erreichen und auf mindestens 1667 Wörter kommen.
Bisher ist noch alles ruhig, meine Protagonistin wird vorgestellt und macht erstmal eine Fahrradtour mit ihren Freunden, das Wetter ist sonnig (leider nur in meiner Geschichte, hier ist es grau in grau) und die Eltern hatten auch schon einen kurzen Auftritt.
Dass Mara künstlerisch und musisch begabt ist, hat man am Rande schon mitbekommen, und ich gedenke, einen ihrer Freunde eine Gitarre mitschleppen zu lassen, so dass sie alle abends singend am Lagerfeuer sitzen können. Romantik puuuuuur! – Muss ja auch mal sein, bevor es in die triste, freudlose Parallelwelt geht, nicht wahr?

Bisher bin ich ganz zufrieden. Natürlich ist es keine hochtrabende Literatur, was ich da bisher produziert habe, aber es kann sich als Basis im ersten Entwurf schon mal sehen lassen. Ich bin wild entschlossen, dieses Jahr die 50k zu erreichen und meinen Roman zu einem Abschluss zu bringen! Mal sehen, was ich zwischen Arbeit, Urlaub und Weihnachtsmärkten so alles auf die Beine stelle …

NaNo 2011, #3

Whisky und Lebkuchen sind bereits in mir, meine Datei umfasst 736 Wörter, ich habe einen Anfang. Schauen wir mal, wie es nach dem Schlafen weitergeht, denn jetzt kippe ich ins Bettchen.
Schön wäre ja auch, wenn man im NaNo-Forum seinen word count  eingeben könnte, leider scheint dieses nicht ganz unwichtige feature aufgrund des Serverumzuges derzeit noch nicht reanimiert worden zu sein. Solange es Ende November funktioniert, ist ja eigentlich alles gut. 😉

NaNo #2

Hui, es fluppt – ich hab gerade Tom charakterisiert. Noch sehr oberflächlich, aber nun weiß ich, dass seine Mutter seine frühkindliche Kreativität heimlich gefördert hat und er von ihr getrennt wurde und in ein Erziehungsheim kam. Weil er noch immer nicht von Kunst und Musik lassen wollte, hat ihn ein Erzieher brutal verstümmelt, aber an die Kunst in seinem Kopf kam er nicht heran.
Mit 16 begann er eine Lehre als Elektriker und begegnete zufällig einem Rebellen, der eine Wand bemalte. Kurzerhand half er ihm und blieb fortan bei den Rebellen.

Tom ist verschlossen, wortkarg, groß und schlaksig und hat eine markante Narbe auf der Oberlippe. Er fackelt nicht lange, wenn Freunde in Not sind und bringt sich mehr als einmal selber in Gefahr, um andere zu retten – so kommt es auch zu Maras Rettung vor der Patrouille, weil er ihr in letzter Sekunde hilft und sie in einen Hausflur zieht.

Tom mag das fremde Mädchen nicht sonderlich, das da in sein Leben gepurzelt ist, offenkundig vor Kreativität überfließt und den Rebellen nicht helfen will, weil sie Angst hat. Angst ist etwas für Schwächlinge, und er mag keine Schwächlinge. aber hinter all der Ablehnung ist er dennoch von ihr fasziniert, denn sie ist so anders – wie anders sie ist, begreift er erst nach und nach, denn auch Mara versteht zunächst nicht, wo sie ist und dass sie aus einer anderen, parallelen Welt stammt.

Schauen wir mal, wer sich mir noch vor Beginn des NaNo offenbart. 🙂

NaNoWriMo 2011 – #1

Ich beginne hiermit offiziell die Postings für den diesjährigen NaNo.

Meine Idee wächst, meine Charaktere bekommen Struktur, der Plot verändert sich nicht mehr wesentlich, bekommt aber nach und nach Details. Ich habe das Gefühl, dass ich trotz Zeitmangel und Urlaub in diesem Jahr zu einem Ergebnis kommen werde, vielleicht schaffe ich es sogar, nicht nur die 50k zu erreichen, sondern auch einen Abschluss des Romans.
Sicher ist, dass der Tintenzirkel mich wunderbar unterstützt, einfach weil es genial und toll ist, wenn man mit einem Haufen Gleichgesinnter gleichzeitig ein völlig absurdes Projekt durchläuft. Das NaNo-Board ist zwar auch immer sehr motivierend gewesen, aber die sanften Tritte und hilfreichen Ideen aus dem TZ sind noch mal ein Sahnehäubchen auf der Maus. ;o)

Ich habe inzwischen herausgefunden, dass Mara definitiv keine geborene Rebellin ist und dass sie erst eine deutliche Motivation braucht, um dann aus eher eigennützigen Motiven heraus zu helfen, aber das macht es ja nur noch spannender: Ein Mädchen, das sowieso schon immer Heldin sein wollte, ist doch geradezu langweilig als Heldin, oder?

Okay, so weit, so gut. Dienstag um 0.00h geht es los, koste es, was es wolle!

NaNoWriMo 2011

Der Tintenzirkel ist Schuld: Ich mache auch dieses Jahr beim NaNoWriMo mit. 50.000 Wörter in einem Monat? Kein Problem, sind ja nur 1.667 Wörter am Tag! Wenn man allerdings bedenkt, dass ich davon acht Tage im Urlaub bin und sechs Tage auf dem Weihnachtsmarkt stehe, sieht es schon anders aus. Das wären, wenn ich an diesen Tagen gar nichts schreibe, 50.000 Wörter in 16 Tagen bzw. 3125 Wörter täglich. Aua! Aber egal, ich habe einen Plot und ich werde etwas draus machen, jawohl!

Das Projekt für den NaNo stelle ich bei meinen Projekten rein, dann geht es hier nicht unter. Nur so viel: Es wird ein Jugend-Dystopie-Roman, der in Kiel angesiedelt ist. Ja, ich mag „Lokalpatriotismus“! Arbeitstitel bisher: Auf der anderen Seite.