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Über Susanne Bloos

Autorin, Kosmetikherstellerin, Taucherin und seit 2013 auch Tauchlehrerin. Leidenschaftliche Leseratte, Frau mit zu vielen Hobbies, Katzennärrin. Und noch vieles mehr!

Überarbeitung Auf der anderen Seite

Lange hat mich der Ordner mahnend angestarrt, und immer wieder, wenn ich ihn zur Hand nahm, war er riesig und voller Logik- und Anschlussfehler, voller offener Enden und halbgarer Handlungsstränge, so dass ich ihn schnell entmutigt wieder aus der Hand gelegt habe.

Nun arbeite ich seit Kurzem nicht nur mit Ulysses, in welchem ich Auf der anderen Seite geschrieben habe, sondern auch mit Scrivener, welches ein paar nette zusätzliche Möglichkeiten bietet. Natürlich kann man auch mit Ulysses jede Szene in ein eigenes Unterdokument speichern, aber es wird deutlich unübersichtlicher als beim Scrivener – und so habe ich vor ein paar Wochen angefangen, jedes meiner bisherigen zehn Kapitel in fünf bis zehn Szenen aufzuteilen und im Scrivener abzulegen.

Das Ergebnis waren gestern Abend 84 Einzelszenen, die ich nun nach und nach überarbeiten werde. Es dürfte wesentlich einfacher sein, wenn man sich immer nur um eine Szene kümmert, als wenn man das Manuskript als Ganzes betrachtet. Natürlich werden sich Querverbindungen ergeben, alte Verbindungen müssen gekappt oder neu geknüpft werden, aber alles in allem konnte ich schon immer besser arbeiten, wenn der Berg in mundgerechte Stücke unterteilt ist.
Das ist er nun.

Also heißt es ab sofort nicht nur, täglich zu schreiben, sondern auch möglichst jeden Tag eine Szene zu überarbeiten, dann könnte ich vor dem nächsten NaNo tatsächlich so weit sein, dass das Werk Betaleser sucht, die mir dann weiter

T12 #5: Aktuelles Projekt Barfuß durchs Leben

Ich habe anscheinend ein Fertigstellungsproblem, dafür aber zum Glück immer mal wieder neue Ideen und Pläne. Wobei die Idee zum aktuelln Projekt gar nicht von mir stammt, sondern aus der Ideenbörse im Tintenzirkel. Zumindest die Grundidee einer jungen Frau, die barfuß durchs Leben geht und einen Teil ihrer Vergangenheit aufarbeitet.

Darauf wurde nun Barfuß durchs Leben (Arbeitstitel), die Geschichte von Janna, die nach zehn Jahren Abwesenheit in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um ihren ehemals besten Freund zu beerdigen. Janna hat damals geradezu fluchtartig das Dorf verlassen und kehrt nun in ihre Erinnerungen und ihre Schuldgefühle zurück.
Nach und nach erfährt der Leser, wie sich die Freundschaft zwischen Janna und Peter entwickelt hat, welche Höhen und Tiefen sie gemeinsam gemeistert haben und was passiert ist und Janna aus dem Ort getrieben hat.

Die Zielgruppe düfte irgendwo zwischen Junge Erwachsene und All Age liegen, das wird sich vermutlich beim Schreiben nach und nach herausstellen.

Bisher habe ich die ersten kurzen Kapitel und ich denke, es wird eher ein kurzer Roman werden, irgendwas zwischen 120 und 150 Normseiten, aber vielleicht bekomme ich ihn ja fertig. Wäre mal was Neues – nachdem ich Auf der anderen Seite zwar in der Rohfassung fertig habe, aber noch immer vor der Überarbeitung zurückscheue. Naja, ein bisschen habe ich schon geschafft, aber ich traue mich nicht wirklich …

T12 #4 / Wettbewerb #2, 2012

Nachdem ich vier Wochen Totalausfall im Kopf hatte, obwohl sich neue Ideen angeschlichen hatten und auch halbwegs geplottet sind, habe ich nun eine Idee für den LYX-Wettbewerb „5 Jahre, 5 Geschichten“. Netterweise darf ich eine LARP-Ballade von Britta van den Boom als Vorlage verwenden, und die Geschichte entwickelt sich gerade recht schnell und gut – das erste Kapitel liegt bereits bei einer Beta-Leserin und ich bin sehr gespannt auf ihre Anmerkungen.
Ich habe ungefähr ein Fünftes des Minimums fertig, ich rechne durchaus damit, bis Mitte des Monats die Rohfassung in der Tasche zu haben. Das ist auch dringend wichtig, denn der Abgabetermin ist am 15.06. und ich muss ein Exposé schreiben – das habe ich noch nie getan, dementsprechend viel Ahnung habe ich davon. Aber das kann ja nur üben, nicht wahr?

Im T12 hänge ich derzeit mit gut 50k hinterher, aber auch das werde ich nach und nach wieder aufholen – notfalls gibt es ja einen NaNo im November, ich habe aber Hoffnung, dass ich vorher schon wieder im Soll bin – ich denke, spätestens Ende Juni hab ich mich wieder eingeholt. Theoretisch muss ich noch immer nur knapp 1000 Wörter am Tag schreiben, um am Ende des Jahres mein Soll von 250.000 Wörtern erreicht zu haben, das muss doch machbar sein?

Ich habe fertig

Uffz. Das war eine lange „Schwangerschaft“ und schwere Geburt, aber endlich habe ich die Rohfassung von Auf der anderen Seite fertig. Es ist toll und macht mich stolz, allerdings habe ich auch ein wenig Angst vor der Überarbeitungsphase, denn ich habe beim Schreiben schon gemerkt, wie viel wirklich noch zu ändern und zu überarbeiten ist.

Na gut, aber als erstes werde ich mich einfach freuen, ein Manuskript von gut 54.000 Wörtern abgeschlossen zu haben und somit mein allererstes „fertiges“ Werk zustande gebracht zu haben. Das Monster wird jetzt erstmal aus Ulysses extrahiert, aufpoliert und ausgedruckt, und dann gehe ich daran, es zu editieren. Ich fürchte, ich muss mir irgendeine Wand in der Wohnung schnappen und mit Storyline-Zetteln bekleben, um den Überblick nicht gleich wieder vollends zu verlieren.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich dann mein neues Projekt mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und plotten, damit ich dann hoffentlich noch im März anfangen kann, dieses zu schreiben – parallel zur Überarbeitung von Auf der anderen Seite.

Sicher ist: Ohne den Tintenzirkel wäre ich nie so weit gekommen, danke euch allen!

Wettbewerb 2012 #1

So, nun habe ich meinen Vorsatz für den Januar wahrgemacht: Ich nehme an einem Literaturwettbewerb teil. Und weil es ja langweilig ist, seinen Text beim Blatt des örtlichen Kaninchenzüchtervereins einzureichen, habe ich mir nichts Geringeres als den MDR-Literaturwettbewerb gesucht.
Vor einigen Jahren, ich schätze, es dürfte etwa 2002 oder 2003 gewesen sein, habe ich bereits einen Text dort eingereicht, wurde aber nicht genommen. Zwischenzeitlich muss man bereits Veröffentlichungen vorweisen können, und ich habe glücklicherweise auch meine entsprechende Liste wiedergefunden. Fünf sind es, wenn man eine online-Veröffentlichung mitrechnet, die immerhin auch aus einem Wettbewerb entstand – nachzulesen hier: Bonjour Tristesse

Natürlich werde ich hier weder Titel noch Inhalt meines aktuellen Wettbewerbsbeitrages mitteilen, aber sobald ich eine Zu- oder Absage erhalte, teile ich es gerne mit! Ich bin jedenfalls sehr gespannt und hoffe, dass ich in diesem Jahr wenigstens eine weitere Veröffentlichung meiner Liste hinzufügen kann.

T12 #3

Ich bin heute von der Immergrünliste geflogen, weil ich dachte, noch 100 Wörter Vorsprung zu haben, tatsächlich aber 100 Wörter zurück lag. Tja, selber Schuld! Das heißt aber dennoch, dass ich derzeit immerhin 13.341 Wörter habe, was ich schon ganz gut finde!

Auf der anderen Seite geht auch langsam dem Ende zu, oder sagen wir mal: Es geht in Richtung Höhepunkt. Ich bin bei gut 45.000 Wörtern und denke, dass ich noch etwa 15.000 brauche, vielleicht auch 20k, mal sehen. Und danach kommt dann die nächste Idee, die schon in der Pipeline sitzt, ich freu mich drauf, auch wenn das Projekt reichlich Recherche erfordert – aber auch Schriftsteller wachsen doch mit ihren Aufgaben, oder?
Oh, nun habe ich es getan, ich hab mich als Schriftstellerin bezeichnet! Na, mal schauen, es kann ja nur besser werden, denke ich. ;o)

T12 – Zwischenstand

Mein Roman wächst und gedeiht und ich schreibe recht regelmäßig. Bisher in diesem Monat 9047 Wörter, damit bin ich noch anderthalb Tage vor meinem Mindestsoll.
Nicht nur, dass die Geschichte immer weiter wächst und vorgestern mal wieder eine neue Nebenfigur auftauchte, ich habe gestern auch noch eine Idee für einen neuen Roman bekommen – nun will ich mit dem aktuellen Roman noch schneller fertig werden, um den neuen in Angriff nehmen zu können.

Während Auf der anderen Seite eine Jugend-Dystopie ist, wird das nächste Projekt ein Roman über Seelenwanderungen und Seelenverwandtschaften und ist irgendwo zwischen Hancock, Die Frau des Zeitreisenden und The 13th Floor angesiedelt, wobei das natürlich nur sehr dezente Anleihen sind. Meine beiden Hauptfiguren haben sich mir gestern schon vorgestellt, ihre Gegenspieler zieren sich noch ein wenig, und der Plot ist in groben Zügen vorhanden.
Ich denke, ich kann in diesem Roman eine nette Verbindung aus SF, etwas Erotik und viel Action unterbringen. Ich bin sehr gespannt!

Ich beginne zu verstehen, dass Joanne K. Rowling während einer einzigen Zugfahrt  vom kompletten Set, Plotting und der Besetzung für Harry Potter angefallen wurde. ;o)

Nebenbei schreibe ich noch Kurzgeschichten für Wettbewerbe, bisher anderthalb, mal schauen, wie viele es im Laufe der Zeit noch werden. Sicher ist, dass ich umso mehr Ideen bekomme, je mehr ich schreibe. Mal schauen, wann mein Kopf platzt! ;o)

T12

Im Tintenzirkel gibt es einen Jahres-Wettkampf: Den T12, so eine Art Ganzjahres-NaNoWriMo. Jeder, der teilnimmt, setzt sich ein Jahresziel von mindestens 250.000 Wörtern, die er im aktuellen Jahr schreiben will. Dabei gilt es, möglichst kontinuierlich zu schreiben, und wer es schafft, an keinem Tag unter das Mindestsoll zu rutschen (dabei darf man aber vorarbeiten), bleibt auf der Immergrünliste stehen.
Neben allen anderen Statistiken ist diese Liste derzeit mein bester Ansporn – ich will jeden Tag schreiben und ich will bis zum 31.12. auf dieser Liste stehen. Bisher bin ich drauf, heute habe ich einen Vorsprung von gut einem Tag, aber das ist auch noch ausbaufähig.

Neben der Arbeit an meinem Jugendroman Auf der anderen Seite habe ich gestern eine Kurzgeschichte für einen Wettbewerb angefangen und eben im Rohbau beendet. Auch das war ein Jahresziel: Jeden Monat eine Kurzgeschichte einzureichen. Und während mir mein Stil bei Romanen selber noch die Haare zu Berge stehen lässt, habe ich in der Geschichte zu meiner früheren Stimme zurückgefunden. Die Rohfassung gefällt mir, nun kommt noch ein bisschen Feinschliff, und dann darf sie auf Reisen gehen. Vielleicht schaffe ich es ja sogar mal, einen Text vor dem Einsendetermin abzusenden, das wäre dann eine weitere Herausforderung.

Rezension Der Mädchensammler

Dank BookCrossing steht das Buch schon eine ganze Weile bei mir und durfte nun mit in die Badewanne – und von da dann auch mit nach Schweden.

Es geht um eine Gesichtsrekonstrukteurin, ihren Lebensgefährten (Polizist) und die Adoptivtochter Jane, die so gar nicht wie ein typischer 17-jähriger Teenager ist. Jane sieht einer historischen Figur aus Herculaneum sehr ähnlich, was einen psychopathischen Serienmörder auf sie aufmerksam macht, der die historische Figur in jeder Hinsicht aus der Welt schaffen will.

Das Buch ist definitiv spannend, hat für mein Empfinden aber auch haufenweise Logikbrüche und erzwungene Spannungsbögen, die generell nicht so mein Fall sind. Wenn Figuren Fragen stellen und die Antwort dann nicht kommt, obwohl die Szene fortgeführt wird, dann ist das für mich schlechter Planung der Autorin zuzuschreiben. Figuren werden nur halb vorgestellt, sind irgendwie zwielichtig und verhalten sich seltsam, was auch später nur unzureichend aufgelöst wird, so dass man sich die ganze Zeit fragt, was derjenige denn nun eigentlich wirklich im Schilde führt.
Trotzdem war ich nach ein paar Tagen durch und habe mich nicht gelangweilt.

Da das Buch aus einer Reihe stammt, geht die Geschichte um Jane und ihre historische Doppelgängerin im nächsten Band weiter. Ob ich den lesen werde, muss ich aber noch sehen.

Iris Johansen: Der Mädchensammler. ISBN: 978-3471795316

Ideen sammeln

Im Tintenzirkel teilte jemand die Idee, dass man jeden Tag eine kleine Idee für eine Geschichte in eine Kladde schreiben soll, so hat man immer einen Pool an Ideen parat, wenn man etwas schreiben möchte, aber gerade im Moment keine Idee hat.

Also habe ich gestern ein Erlebnis vom Wochenende als „Daily Idea #1“ in mein Moleskine geschrieben. Noch ist es eine Szene, aus der nicht viel mehr als eine Kurzgeschichte entstehen kann, aber schon heute auf dem Rückweg aus dem Kino kam eine zweite Idee dazu, die ich nachher ebenfalls festhalten werde. Diese beiden lassen sich gut verknüpfen, das ist aber gar nicht wichtig, im Gegenteil: Je mehr einzelne Ideen, desto mehr Geschichten können es am Ende werden. Und eines ist sicher: 2012 wird ein Schreibjahr, in dem ich Auf der anderen Seite beenden will und für das ich mir vorgenommen habe, jeden Monat an einem Wettbewerb teilzunehmen. Am Ende des Jahres sollte dann doch mindestens eine Veröffentlichung dabei herausgekommen sein, denke ich. Das ist zumindest mein Ziel.
Ein weiteres Ziel: Einen weiteren Roman zu schreiben und im NaNo 2012 dann eben noch einen. Und irgendwann auch die Nebelwelt genauer zu plotten und weiter zu schreiben. Derzeit hat sie sich ziemlich verheddert, aber da es nach wie vor ein Herzensprojekt von mir ist, wird es auch weitergehen. Vermutlich langsam und Stück für Stück, mit vielen Rückschlägen, zu löschenden Passagen und Umarbeitungen, aber am Ende wird ein ENDE unter dem Manuskript stehen. Versprochen. Ob das 2012 oder später sein wird, wird sich zeigen. Vorher gibt es aber noch ein bisschen Urban Fantasy, sobald die kleinen Plothäschen wieder vorbeihoppeln und sich einfangen lassen.