Wenn es nicht läuft, einfach mal was anders machen

Den Spruch aus dem Titel des heutigen Eintrags hat mir vor gut vier Jahren meine Standnachbarin auf dem Weihnachtsmarkt mitgegeben. Und er passt nicht nur zum Verkaufen, sondern eigentlich in allen Lebenslagen.

Was ein paar Tage nicht lief: Der Fortgang von „Bis ans Ende der Welt“. Meine beiden Hauptfguren trennen und versöhnen sich in einem fort, aber es wurde zum einen langsam unglaubwürdig, und zum anderen entstand ein riesiges Plotloch, das es zu füllen galt.
Zuerst habe ich die Kurzgeschichte eingeschoben, was schon mal eine gute Idee war, um den Kopf frei zu bekommen. Dann habe ich ein bisschen mit anderen Kreativen gebrainstormt („mein Gehirn gestürmt“), aber auch das hat mich alles nicht so ganz überzeugt.
Vor drei Tagen kam dann schlagartig die Erkenntnis: Ich muss einen Teil der Handlung deutlich vorziehen, damit es funktioniert. Und Aeon Timeline ist auch dabei eine gute Hilfe. Aktuell schreibe ich die Szenen, die ich vorziehe, um sie dann einzusortieren und den Rest umzustellen. Das wird noch ziemlich spaßig, aber das Wichtigste ist geschafft: Ich habe den Plot wieder im Lot und weiß, wie ich dorthin komme, wohin ich will.

Und für heute bin ich grün und das auch noch bis zum 24.01. Ich mag es, ein Polster zu haben und hoffe, dass ich es demnächst auch wieder etwas weiter ausbauen kann. Irgendwann muss ich die fertigen Texte ja auch mal überarbeiten, und dann komme ich sicher nicht so viel zum Schreiben, wie ich gerne will und auch müsste.

Wenn’s hakt, einfach mal was Neues machen

Nachdem ich gut wieder in den Romane reingekommen bin und immerhin schon 5,5k daran geschrieben habe, hing ich gestern fest. Das hatte zum einen den Grund, dass ich eine Plotlücke aufgetan habe, die mir beim Plotten nicht aufgefallen ist, zum anderen mit meinem Ehrgeiz, Scrivener mit Aeon Timeline zu verknüpfen, was dann zu einigen Stunden frustriertem „Hä?“ führte.

Jetzt hab ich wieder zwei getrennte Dokumente und trage händisch alles ein, dafür funktionieren sie beide. Besser!

Irgendwann kurz vor Mitternacht habe ich dann entschieden, dass es keinen Sinn macht, sinnlos drauflos zu schreiben, um das Plotloch zu kaschieren, da kommt eh nur Unfug bei heraus. Also lieber heute ausgeschlafen etwas plotten und dafür mal Ernst machen mit dem Vorsatz, an einigen Ausschreibungen in diesem Jahr teilzunehmen. So kam ich dann an die Ausschreibung des Amrûn-Verlages mit dem Thema „Zeitkollaps“. Wobei es nicht zwingend um einen Kollaps gehen soll, sondern um die potentiellen Auswirkungen von Zeitreisen auf die Geschichte.
Geschichte. Ich. diejenige, die ihrer Lehrerin in der zehnten Klasse beim Einzelgespräch sagte: „Eine Fünf? Cool, kann ich ausgleichen. Eine Sechs wäre Mist gewesen“, und gar nicht verstand, warum ihrer Lehrerin das so viel wichtiger war als ihr selber.
Aber gut. Ich habe gestern noch ein Ereignis gesucht (und gefunden!), das einen gravierenden Einfluss auf unser aktuelles Leben hat, das aber nicht so langwierig und umfangreich ist, dass man es nicht auf 20 Seiten beschreiben und etwas Hübsches daraus machen könnte. Und nun reist mein Zeitreisender auch schon in die Vergangenheit, um dort eigentlich „nur zu observieren“. Das kann ja nicht gut gehen, oder doch? Lassen wir uns überraschen!

NaNo 2013 – Bis ans Ende der Welt

Ja, hier war es lange still, zu lange.

Ich habe es nicht mal mehr geschafft, all die Bücher zu rezensieren, die ich gelesen habe, obwohl da wahre Perlen dabei waren. Ich werde versuchen, das eine oder andere nachzutragen.

Aktuell bereite ich mich mal wieder auf den NaNo vor. Mich sprang im letzten Urlaub auf Bali eine zaghafte Liebesgeschichte an, die sich während einer längeren Autofahrt vor meinem geistigen Auge ausbreitete. Ich mag Liebesgeschichten, aber sie dürfen nicht zu viel Zuckerguss enthalten. Also werde ich versuchen, genau diesen Spagat hinzubekommen – eine Liebesgeschichte, die nah genug an der Realität ist, um glaubwürdig zu sein, die aber trotzdem zum Träumen, Hoffen und Mitfiebern einlädt.

Ein winziger Einblick gefällig? Es geht um ein Paar Anfang, Mitte 30. Beide tragen Narben auf der Seele, und beide sind sich nicht sicher, ob sie sich noch einmal auf etwas einlassen wollen. Letztendlich siegt die Vernunft, und sie gehen getrennte Wege. Doch das klappt natürlich nicht lange, und so kommt es zu einem folgenschweren Wiedersehen. Während Tania mit der Situation nur fertig wird, indem sie sich so weit wie möglich von Martin entfernt, tötet dieser all seine Gefühle mit einem hohen Arbeitseifer – und letztendlich mit Alkohol.

Und natürlich wäre es keine Liebesgeschichte, wenn es nicht doch noch eine Chance für beide gäbe. Jahre später und mit einigen gravierenden Veränderungen in ihren jeweiligen Leben, stehen sie sich wieder gegenüber. Und ob sie noch eine Chance haben, werde ich im November herausfinden. Derzeit ist ein ganz vorsichtiges Happy End geplant, aber ob die beiden mir und sich das überhaupt gönnen? Und letztendlich gibt es noch ein paar mehr Figuren, die ein Rolle spielen werden und noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Ich bin tatsächlich gespannt, worauf ich mich da schon wieder eingelassen habe. Nebenbei höre ich gerade meinen Soundtrack zum Projekt, um mich ein wenig einzustimmen und meine grobe Kapiteleinteilung in feinere Szenen zu zerlegen. Blöd, wenn man teilweise nur eine Szene angedacht hat, für andere Kapitel aber einen ganzen Roman schreiben könnte. Da muss ich noch mal dran arbeiten, denn ich mag Kapitel, die wenigstens ansatzweise eine ähnliche Länge haben.

Übrigens werden beide im Buch zu Wort kommen, und ich bin sehr gespannt, wie mir die unterschiedlichen Erzählstimmen gelingen werden.

Alles in allem ein Projekt, auf das ich mich sehr freue! Und wie es ja oft so ist, wenn die Muse erstmal erwacht ist klopft ein neues Projekt sanft aber vehement an meinen Hinterkopf. Dafür habe ich mir gestern erstmal drei schmale Moleskine-Notizhefte besorgt, damit meine anstehenden Projekte ein hübsches Zuhause bekommen können und sich nicht vernachlässigt fühlen.

Ich grusel mich beim Schreiben

Nachdem ich die Woche über etwas faul war, sitze ich nun an meinem Text fürs Camp NaNoWriMo und bekomme langsam den einen oder anderen losen Faden zu fassen. Meine renitente Zwölfjährige zeigt auch andere Seiten, ihre Mutter bekommt langsam einen Grund für ihr seltsames Verhalten und mein Poltergeist … Nun, anscheinend hat er Futter bekommen, denn er macht seltsame Dinge. Mitten in der Nacht.
Als ich dann eben beim Schreiben eine Gänsehaut hatte, kam die nicht nur von den kühlen Temperaturen in meiner Wohnung (da sollten immerhin ca 20°C herrschen), sondern davon, dass ich mich ein bisschen zu sehr in die Szene hineinversetzt habe.
Ein gutes Zeichen, oder?

Ziel für heute: Doppelgrün, also nicht nur das Tagessoll, sondern auch das Monatssoll für heute zu erreichen (der Unterschied: Beim Monatssoll wird einfach die Anzahl der gesetzten Wörter durch die Anzahl der Tage geteilt, so dass es mit jedem Tag um die gleiche Menge ansteigt. Das Tagessoll errechnet sich aus den bis zum Monatsende noch zu schreibenden Wörtern geteilt durch die Anzahl der noch verbleibenden Tage). Da ich zwei Tage nichts und einen Tag nur 48 Wörter geschrieben habe, ist da einiges aufzuholen, aber die verbleibenden 954 Wörter schaffe ich bis heute Abend sicher auch noch.

Mal abgesehen davon, dass ich auch noch aufräumen und das Manual für meinen Tauchkurs durchgehen wollte, aber es ist ja erst 14.00h und der Tag hat noch ein paar Stunden. 🙂

Nebenbei arbeite ich auch noch an einem Beitrag für die „Legenden im Wind“-Ausschreibung des Mondwolf-Verlages. Der Abgabetermin ist zwar noch eine Weile hin, aber wenn man schon mal eine Idee hat, soll man sie besser gleich festhalten, sonst ist sie im Winde verweht. 😉

Camp NaNoWriMo

Ja, ich gestehe: Ich brauche anscheinend Druck, um regelmäßig zu schreiben. Oder überhaupt für alles, was ich mache, weil ich zu viel will und auch meine Tage nur 24 Stunden haben.

Der aktuelle Druck ist der kleine Bruder vom NaNoWriMo, das Camp NaNoWriMo. Anders als beim NaNo kann man nicht nur sein Ziel selber setzen, sondern man darf auch an bestehenden Projekten weiterschreiben oder mehrere Kurzgeschichten schreiben. Es geht also mehr und den Spaß am Schreiben an sich als um das eine große Ziel, so wie im November.

Ich habe mir das Ziel gesetzt, eine kleine nette Kurzgeschichte, die ich Dank eines guten Freundes begonnen habe und die quasi „seine“ ist, zu einem Kurzroman für Jugendliche auszuweiten. Nein, die Kurzgeschichte war auch noch nicht fertig, so dass ich noch freie Hand in der Gestaltung habe.
Nur so viel: Es geht um einen Poltergeist, um eine ziemlich renitente Zwölfjährige und um die Frage, warum Kinder unbedingt mit umziehen müssen, wenn die Eltern sich entscheiden, ihren Lebensmittelpunkt zu verlagern. Viel weiß ich selber noch nicht, nur eine grobe Marschrichtung und ein ungefähres Ende, aber das sollte reichen, um Spaß zu haben.

Da ich gestern nicht zum schreiben gekommen bin, habe ich heute (also, Dienstag, auch wenn die Uhr gerade umgesprungen ist) einen Schlag reingehauen und immerhin 1556 Wörter geschrieben. Da mein Ziel bei 20k liegt, bin ich damit für beide Tage im grünen Bereich.

Bin gespannt, wo Franka mich noch hinführt. Dass die Geschichte mal wieder in Kiel spielt, war klar, oder? 😉

Zwischen den Jahren

Natürlich ist es eigentlich Quatsch, die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr als „zwischen den Jahren“ zu bezeichnen, aber es fühlt sich tatsächlich ein bisschen so an, und vermutlich ist der Ausdruck daher auch entstanden.

Ich nutze diese Zeit, um meinem Mädchen aus Stein doch noch ein wenig zu einem endgültigen Kleid zu verhelfen. Ob ich es nun bis zum 31.12. schaffe oder nicht, wird sich zeigen, aber wenn ich es nicht zu dem von mir avisierten Wettbewerb einreiche, dann ist es trotzdem einen Schritt weiter auf dem Weg zur Veröffentlichung, und das alleine zählt.

Das bedeutet, dass ich noch ungefähr 70 Seiten überarbeiten muss (also 23 am Tag) und ein Exposé schreiben. Eigentlich unmöglich, aber die Vergangenheit hat mich gelehrt, dass ich mit unmöglichen Aufgaben gut zurecht komme. Nur etwas sehr müde bin ich noch, aber mal schauen, was daraus wird. Ich werde es hier bekanntgeben.

Pläne

Ich komme gerade zu nichts, da mich mein Job in Atem hält. Aber das bedeutet ja nicht, dass ich nicht wenigstens planen kann!

Geplant ist, den Roman aus dem NaNo zu beenden, möglichst bis Ende Januar. Und dann habe ich inzwischen zwei weitere Romane in mir, die geschrieben werden wollen, ganz ohne Fantasy. Das eine wird vermutlich ganz bewusst eine Art Liebesroman, das andere eher eine Art Sozialstudie. Mal sehen, wann beide in mir ausgereift genug sind, dass ich mit dem Plotten und dann auch dem Schreiben beginnen kann, und vor allen, wie ich die beiden im nächsten Jahr unterbringen will. Aber es gibt ja Tintenzirkel-intern den NaNoMaiMo und dann vom OLL auch noch das Camp NaNoWriMo, die beiden sind ggf. genug Motivation, um jeweils einen Roman zu schreiben.

Dann ist da noch „Barfuß durchs Leben“, das ich endlich neu in Angriff nehmen, plotten und schreiben will. Bisher ist es mir zu episodenhaft, zu wenig so, wie ich es will. Die Atmosphäre stimmt noch nicht, und ich hechte noch zu sehr durch die Szenen.

Tja, und dann will ich bis zum Jahresende das „Mädchen aus Stein“ so weit überarbeiten, dass ich es bei einem Wettbewerb einreichen kann. Mal schauen, ob das noch was wird, bisher habe ich etwa zehn Prozent überarbeitet, da ist noch mehr als genug zu tun.

Fangen wir klein an: Heute Abend werde ich mir das nächste Kapitel des Steinmädchens vornehmen und vielleicht noch ein bisschen am Selkie-Sommer schreiben.

NaNo 2012 – der letzte Tag

In nicht mal mehr einer halben Stunde ist der NaNo 2012 vorbei. Ich hatte viel Spaß und bin tatsächlich auch zu anderen Dingen als nur zum Schreiben gekommen, das war anbetrachts der Tatsache, dass ich am 25. fertig war, eine erstaunliche, neue Erfahrung für mich. 2004 und 2007 war es ein K(r)ampf in den letzten Stunden, die 50k zu knacken, und in diesem Jahr war es eher ein Rausch. Kein Spaziergang, das nun auch wieder nicht, aber wenn ich einmal angefangen hatte, dann habe ich bis auf ganz wenige Tage locker 2-3k heruntergeschrieben.

Heute habe ich mich im NaNo-Endrausch, der im Tintenzirkel herrscht, noch mal rangesetzt und weitergeschrieben, und es war nicht nur rauschhaft, sondern ich hatte plötzlich das Gefühl, sprachlich weitergekommen zu sein. Habe ich unter dem Druck der 50k oft noch gedacht „ach, das editiere ich später“, habe ich jetzt etwa 2k geschrieben, von denen mir das meiste so gefällt, wie es dort steht. Ich lerne immer mehr, Gefühle und Stimmungen zu vermitteln, statt nur von außen in unzureichenden Worten zu beschreiben, und ich habe die Hoffnung, dass ich dieses Können bei der Überarbeitung auf den ersten Teil übertragen und natürlich auch für weitere Projekte mitnehmen kann.

Auch ohne NaNo wird es für den Roman weitergehen, mein Ziel ist, ihn bis Ende Januar zu beenden. Der nächste Roman klopft zaghaft an meine Schädeldecke und lässt mich nachts mein Licht noch mal einschalten, um Sätze und Gedanken zu notieren, und während ich anfangs noch nicht einmal ansatzweise wusste, wie ich die Idee umsetzen will, formiert sich zumindest die formale Struktur nach und nach, und wenn ich einen roten Faden finde, werde ich mich irgendwann auch daran setzen, eine Storyline bzw. einen Plot zu schreiben.
Bisher hat das Schätzchen den netten Arbeitstitel „das verfluchte Buch“, weil es sich mir aufdrängt, ohne sich bisher wirklich zu offenbaren. Aber es wird, es wird. Und irgendwann bekommt es auch einen netteren Namen!

Und dann ist da noch der unfertige Roman aus dem August, den ich gerne Ende Dezember zu einem Wettbewerb einreichen möchte. Bedeutet, dass dieser absolute Priorität hat. Und ich muss mich dringend durch die Anmerkungen meiner Betaleserin wurschteln und meine neuen Fähigkeiten des „show, don’t tell“ dann auch hier ausprobieren. Ich fürchte, auch diese Story braucht noch mal eine Politur des Plots, bevor ich sie neu schreiben bzw. umarbeiten kann. und ja, das wird Arbeit. Aber ich bin masochistisch genug, es versuchen zu wollen.

Der 15. Tag des Wahnsinns: NaNo geschafft!

Yeah, ich habe die 50k geknackt! Laut Validierung habe ich 50.220 Wörter. Da ich im neunten Kapitel bin, fehlen ja nur noch schlappe 70k. *lach* Aber die schreibe ich jetzt in Ruhe in meinem Tempo, bis der Roman fertig ist.

Es hat Spaß gemacht und war nicht halb so anstrengend wie in den Jahren zuvor, was auch daran liegen könnte, dass ich zum ersten Mal wirklich geplottet habe, aber sicher ist auch die Übung das Jahr über durch den Tintenzirkel und das halbwegs regelmäßige Schreiben daran Schuld.

Heute immerhin 5.813 Wörter, das ist fast so viel wie am ersten Tag, nur dass ich den Monsterberg heute am Stück in knapp vier Stunden gerissen habe. Und es war irgendwie sogar recht entspannt. Und da ich mitten in einer Szene aufgehört habe, um mich mit X Factor zu belohnen, werde ich mit Sicherheit ganz schnell weiterschreiben!

Ein neues Notizbuch

Ich habe seit ein paar Wochen – okay, eher Monaten – eine Idee im Kopf. Etwas ohne Fantasy. Knallharte Realität, sozusagen. Und ich will es schreiben, auch wenn es mich irre viel Energie kosten wird, es so hinzubekommen, wie ich es mir vorstelle. Ich weiß, wie es werden soll, aber ich weiß nicht, ob ich gut genug dafür bin.
Um den Weg dorthin leichter zu gestalten, habe ich mir ein A5-Moleskine geleistet, das ab sofort alle Gedanken, Szenen, Ideen, Anregungen, Recherche-Ergebnisse etc. pp. zu diesem Projekt aufnehmen soll. Und ich konnte nicht anders und bin vorhin ein bisschen fremdgegangen: Anstatt am NaNo zu arbeiten, habe ich eine ganze Seite mit Gedanken gefüllt. Es fühlt sich seltsam ungewohnt und wahnsinnig gut zugleich an, so zu arbeiten. Ich habe bisher maximal kurze Plotlines und Charakterbeschreibungen in meine Notizbücher gekritzelt, aber ein ganzes Buch für ein Projekt, das gab es noch nie. Da ich aber eine Handlung habe, die weniger durch die Handlung als durch die Zwischenmenschlichkeiten getragen wird, muss ich das machen, und ich glaube, ich muss mich tiefer in die Psychologie einarbeiten. Mal schauen, ob und wie ich an einen Gastausweis für die UB komme, dann könnte ich vieles kopieren oder vor Ort recherchieren und exzerpieren. – Merkt man, dass ich übermüdet bin? Dann kommen immer sperrige Wörter in meinem Kopf hoch, ungenutzte, ausgediente, die ich trotzdem sehr mag.
Ich freue mich sehr auf die Arbeit an dem Projekt, auch wenn es mich in mehr als einer Hinsicht an Grenzen bringen wird. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich meine Grenzen nicht immer wieder neu abstecken müsste.

 

Nun aber ab ins Bettchen, ich bin seit 6.00h auf den Beinen (ja, an einem Sonntag!) und werde heute eh nichts Gescheites mehr schreiben.