Day eleven of total madness

Herrje, ich komme zu nichts, aber der Job geht nun mal vor. Nachdem ich stundenlang Etiketten geklebt habe, hab ich mich dann aber doch noch eine Dreiviertelstunde an meinen Text gesetzt, und siehe da: Es wurden 1.584 Wörter über Rick und Larissa in Inverness.
Nicht nur, dass Larissa sich gerade bei Leakey’s häuslich einrichtet, die beiden vertragen sich gerade eindeutig zu gut und Larissa muss sich selber mehrfach an Dave erinnern … Hallo, das war aber anders geplant, ihr Lieben! Dass man seine Protagonisten aber auch immer wieder an den Plot erinnern muss. *seufzt theatralisch*
Nun ja, so bleibt es wenigstens spannend!

Ich kippe jetzt ins Bett, morgen hab ich ein Pensum, von dem ich nicht weiß, wie ich es bewältigen soll. Schreiben ist noch nicht inbegriffen!

Der zehnte Tag im Ausnahmezustand

Da ich am Wochenende nicht geschrieben habe (367 Wörter am Samstag zählen nicht wirklich) war gestern als Tag 10.
Mit meiner neuen Tasse, gefüllt mit heißer Schokolade (Caotina, es gibt nichts Besseres!) inklusive Marshmallows  – immerhin ist es eine Camp NaNoWriMo-Tasse, da muss auch ein bisschen Campside-Flair aufkommen! -, meinem Hoodie (muss ich dringend waschen, aber für einen Abend war es okay) und der Thermoskanne vor Augen (ich mache noch eine Nahaufnahme der nutrition facts, besonders liebe ich die enthaltenen Vikings!) sowie natürlich meinem Soundtrack habe ich drauflosgeschrieben.
Ich habe die 35k geknackt! Insgesamt 2.477 Wörter in 90 Minuten, davon gut 1.000 in der ersten halben Stunde, es läuft wieder. Manchmal ist so eine  Pause sehr hilfreich. Ob ich heute zum Schreiben komme, ist fraglich, da ich arbeiten muss (ja, wirklich!) und abends tauchen will. Solange das Wasser flüssig ist …
Alles in allem habe ich jetzt den Ausflug nach Inverness angefangen und zwei wirklich witzige Szenen geschrieben, und wie immer schaffen Rick und Larissa es, sich anzuzicken, Und es prickelt bei den beiden mehr, als das Drehbuch es vorschreibt – ich glaube, Larissa wird sich noch zwischen Rick und Dave entscheiden müssen und womöglich kommt es zwischen den beiden Männern noch zu einem handfesten Streit … Wir werden sehen. NaNo ist immer wieder spannend, weil man selber nie genau weiß, was passiert!
Außerdem stelle ich fest, dass ich mich im TiZi für das Battle „Pintenzirkel“ hätte anmelden sollen, so viel Whisky, wie meine Figuren trinken!

Der neunte Tag im Ausnahmezustand

Heute habe ich immerhin 2.900 Wörter geschafft, meine Protagonisten sich ordentlich streiten lassen und Espresso mit Zitrone gegen den Kater verabreicht. Den meiner Figuren, ich hab derzeit zum Glück nur einen mit Fell. 😉
Insgesamt stehe ich jetzt bei 32.915 Wörtern und komme laut NaNo-Seite noch immer am 13. ins Ziel – hoppla, das ist ja schon am Dienstag!

Ich hab inzwischen 18 geplottete Kapitel und sechs davon geschrieben. Gefühlt hab ich eigentlich kaum noch Handlung übrig, aber das täuscht, denke ich, ich hab meinen Plot nur lange nicht mehr genauer angeschaut. Meistens gucke ich kurz rein, wenn ich anfange, suche mir raus, wo ich gerade bin und lese dann, was in dem Kapitel passieren soll. Das schreibe ich dann, und gut ist. So kann ich mich jeden Tag aufs Neue mit der Handlung überraschen!

Ich bin wirklich gespannt, wo ich am Ende lange, sowohl vom Umfang als auch von der Handlung her. Ich habe schon einige Lücken, die noch gefüllt werden müssen und kleine Logikfehler, die ich eliminieren muss, aber ich fühle mich in diesem Text weit mehr zuhause als letztes Jahr im NaNo – vermutlich, weil ich eben durch das exakte Plotten genau weiß, was ich will. Die Charaktere meiner Protagonisten muss ich aber noch um einiges besser darstellen, auch das ist ein Manko, was mir bewusst ist. Immerhin durfte Larissa heute richtig schön zickig sein und hat diese Aufgabe auch mit Bravour gemeistert!
Und ein ganz bisschen romantisch wurde es auch wieder, aber ich hab heute mal ausgeblendet, bevor ich noch in Versuchung komme, einen pornographischen Roman zu schreiben. So ist er weder angelegt noch geplant, und ich werde es zu verhindern wissen!

Die NaNo-Playlist, die ich mir erstellt habe, wirklich tatsächlich Wunder beim Schreiben. Manche Stücke treiben mich an, andere geben mir Zeit zum Nachdenken, und obwohl ich jede Schreibsession mit der Playlist beginne, werde ich der Musik nicht überdrüssig, im Gegeneteil, sie ist Teil des Rituals.

Damit ihr wisst, wovon ich spreche, poste ich die Liste mal:

1. Nightwish – The Islander
2. Katzenjammer – Rock-Paper-Scissors
3. Lana Del Rey – Summertime Sadness
4. Amy McDonald – Poison Prince
5. Mumford & Sons – White Blank Page
6. Strömkarlen – Vårvinda friska
7. Clannad – An Gleann
8. Naked Raven – Happening
9. Blackmore’s Night – Ocean Gipsy
10. New Model Army – Purity
11. Dido – Hunter
12. System of a Down – Soldier Side
13. Massive Attack – Teardrop
14. Roving Bottles – End of Darkness
15. Maria Mena – Miss You Love

Wenn ich damit durch bin, höre ich jeden Abend was anderes, derzeit sehr viel Naked Raven, die Neuentdeckung „Mumford & Sons“ (Dank an meine Muse!), aber auch wild durch den Gemüsegarten, System of a Down, Nightwish, Within Temptation, Amy McDonald und einiges mehr. Ich genieße es gerade sehr, wieder viel Musik zu hören und den Fernseher ausschalten zu können, wann immer mir danach ist. Schreiben und Musik gehören für mich sehr eng zusammen, und vielleicht erklärt das umgekehrt auch, warum ich so wenig in den letzten Jahren geschrieben habe, denn wenn man seine Zeit gerne mit einem Menschen verbringt, der wiederum den Fernseher als Hintergrundberieselung einsetzt, dann kommt man weder dazu, Musik zu hören noch zu schreiben. Ohne Vorwurf, und wenn, dann gilt der alleine mir, denn ich habe mich ja so entschieden, niemand sonst.

Zweites Treibmittel für mein Gehirn: Lebkuchen und Tee. Ich fürchte, ich muss noch häufiger laufen gehen in den nächsten Wochen!

Tag 8 im Ausnahmezustand des Wahnsinns

Nachdem ich heute Nachmittag am liebsten geschlafen hätte, hab ich es dann doch eben noch geschafft, mein Gehirn einzuschalten. Oder auch nicht, das zeigt sich eh immer erst mit etwas Abstand.

Ich hab 30.015 Wörter insgesamt, das waren immerhin 3.742 für heute. Damit habe ich 60% der Mindestanforderung erreicht und habe die 50k laut NaNo-Statistik am 13.11. erreicht.
Da ich gerade erst mitten in Kapitel 6 bin, werde ich wohl trotzdem nur mit Mühe bis zum Monatsende mit dem Roman an sich fertig, aber das ist ja auch der Plan.

Ich habe heute einen meiner Protagonisten von einer Leiter fallen lassen, einen offenen Bruch diagnostiziert und eine Mischung aus Diclofenac und Whisky als Schmerzmittel eingesetzt. Vielleicht sollte ich nicht unbedingt Ärztin werden, aber zum Glück geht es ja auch nicht um reale Personen – okay, okay, meine Protagonisten sitzen gerade neben mir, schauen mir über die Schulter und bestehen darauf, dass sie sehr wohl real sind. Von mir aus, bitte sehr!

Ich lese jetzt noch ein bisschen, was die anderen so schreiben, und dann gehe ich ins Bett.

Kleiner Wahnsinn Nummer 7

Gestern war die Luft raus. Also, aus mir, komplett. Das hat diverse Gründe, die sich gerade kulminieren. Privat, Arbeit, Schreiben. Ich freue mich gerade darauf, im nächsten Jahr einiges neu und anders zu strukturieren und habe die Hoffnung, dass ich mittelfristig irgendwo ankomme, wo ich mich gut fühle. Bei mir, ganz tief drin.

Um keine roten Felder in meinem wunderbaren Excel-Sheet zu haben (Danke an Maja, unsere weltbeste Sklaventreiberin aus dem TIntenzirkel!), habe ich immerhin noch 1.082 Wörter geschrieben und eine schöne Szene angefangen, die ich heute hoffentlich mit mehr Elan beenden kann. Ich bin so müde! Und ich stelle fest, dass ich zwar hübsche Konflikte in meinen Roman einbaue, diese aber immer viel zu früh auch wieder auflöse. Na, das gehört in den NaNoEdMo, wenn der ganze Kram gründlich überarbeitet wird!

Derzeit liege ich bei 26.273 Wörtern und bin damit noch immer eine Woche voraus – gestern sagte mein NaNo-Profil, dass ich mit dem Tempo am 15.11. fertig sei, das klingt doch gut. Man bedenke, dass ich nicht bei 50k stoppen will, sondern erst, wenn der Roman fertig ist. We will see!

Dass ich trotz dieser Wahnsinnsaufholhagd den T12 nicht mehr schaffe, ist klar, denn ich werde nicht im Dezember auch noch mal 80-100k schreiben können, zum einen, weil mir die Kraft fehlt, dieses Tempo neben allem anderen länger als einen Monat durchzuhalten, zum anderen, weil ich keinen anderen Roman so weit vorbereitet habe, dass ich einfach losschreiben könnte. Daher auch der Plan für 2013, den T12 nicht mitzumachen. Im Tintenzirkel gibt es Monatsbattle und den NaNoMaiMo, das bedeutet: Mai und November mit großen Projekten versehen (auch wenn ich im Mai bereits eine Menge andere Sachen auf dem Zettel habe, zum Beispiel den Fundamentals Tauchschein von GUE und Urlaub auf Gozo) und in den restlichen Monaten einen hübschen Mix aus Schreiben und Editieren. Wenn ich mir 10k monatlich auf die Fahnen schreibe, sind das Ende des Jahres auch 200k (10x 10k und zweimal 50k). Also ganz gemütlich zwei Romane und ein bis vier Kurzgeschichten. Sollte doch zu schaffen sein, oder?

6. Tag des Wahnsinns

Gestern Nacht war ich nicht mehr in der Lage, hier etwas Sinnvolles zu hinterlassen, daher nun also mit etwas Verspätung.

Ich habe gestern Bergfest gefeiert! Die Hürde der 25k nach sechs Tagen genommen. Uffz! Nicht nur, dass ich noch nie so früh im NaNo so weit war, ich habe auch tatsächlich noch nie so viel in so kurzer Zeit geschrieben. Und es fühlt sich gut an!
Ja, manche Szenen sind noch nicht so, wie ich sie mir vorstelle, ich bin gestern unglaublich schwer in den Text reingekommen, aber dann kam eine fiese Szene mit viel eiskaltem Wasser, und plötzlich hatte ich 1.800 Wörter zusammen. Und der Rest rutschte dann nur so hinterher. Großartig!

Ich bin derzeit im 5. meiner geplotteten 16 und geplanten 20 Kapitel, und ich fürchte, ich habe zu viel für dieses Kapitel angelegt, also muss ich noch mal durch meinen Plot gehen und ggf. Kapitel verschieben, aber das ist ja auch keine schlechte Sache. Vielleicht fällt mir dann ja auch genauer ein, wie es weitergeht und vor allem, wie es denn nun genau endet – ich hab da einige alternative Ideen und bin mal gespannt, welche mir letztendlich am besten gefällt.

Sich täglich so intensiv mit einem Text zu befassen, ist toll. Man lernt einiges über seine Figuren, aber auch über sich selber. Und ich fange an, meinen Erzählstil zu hinterfragen, mir auf die Finger zu schlagen, wenn ich wieder in die distanzierte Stimme aus dem Off verfalle, anstatt mitten aus Larissas Perspektive zu schreiben.
Schreiben ist ein kreativer Prozess, aber auch sehr viel Arbeit. Beides wusste ich in der Theorie, erfahre es jetzt aber noch mal am eigenen Leibe in der Praxis. Dass man überarbeiten muss, weiß ich, dass der erste Entwurf oft einfach Mist ist, ebenfalls, aber erst jetzt fange ich an zu verstehen, wie es geht – so richtig aber wohl erst, wenn ich wirklich in der Überarbeitung stecke. Und bis dahin ist der Weg noch weit, denn anscheinend möchte der Roman auf etwa 100k anwachsen, die ich ihm gerne gönnen will. Am liebsten hätte ich ihn ja Ende November in der Rohfassung fertig!

Der 5. Tag des Wahnsinns

Ich habe eine Muse. Es ist mir eben beim Schreiben wie Schuppen aus den Haaren (sic!) gefallen. Ich habe acht Jahre lang keine Muse mehr gehabt, und nun ist wieder eine da. Eine Muse in sehr menschlicher Form, jemand, der mich inspiriert und motiviert, das es eine wahre Freude ist.
Danke, meine Muse, Deinetwegen werde ich den NaNo in diesem Jahr ganz locker schaffen und vielleicht sogar mein Ziel, die unfertigen und unbearbeiteten Romane in absehbarer Zeit zur Hand zu nehmen und zu überarbeiten!

Heute war ich extrem müde, da ich letzte Nacht schlecht geschlafen habe. Auch konnte ich erst um 20.00h mit dem Schreiben beginnen, immerhin sind es aber doch noch 3.366 Wörter geworden, darunter eine Szene, die ich sehr mag.
Ich merke, dass ich besser schreibe als im letzten NaNo, was zum einen an oben genannter Muse liegen mag, zum anderen sicher aber auch daran, dass ich den Roman vorher geplottet habe. Nicht umfangreich, sondern stichpunktartig zu jedem Kapitel (okay, die letzten vier stehen noch aus, aber das schaffe ich noch, bevor ich sie schreiben muss). Das gibt mir Hoffnung, denn bisher dachte ich immer, dass ich die Szenen nicht mehr schreiben kann, wenn ich sie geplottet habe. Das gilt aber nur, wenn ich sie „totplotte“, also schon ganze Szenen akribisch festlege. Schreibe ich so wie jetzt einfach im Flow, lasse mich im Tintenzirkel mit Ideen füttern und greife hier und da etwas auf, um es einzubauen, dann schreibt sich der Roman fast von selbst. Der Illusion, dass ich nicht überarbeiten muss, gebe ich mich aber nicht hin. 😉

Jetzt noch ein bisschen das absolut geniale Album „Holding Our Breath“ von Naked Raven hören, im Tintenzirkel lesen, was andere geschrieben haben und dann ins Bett – morgen heißt es, nagelneue Laufschuhe auszuprobieren und dann dringend mal wieder zu arbeiten. In meinem „richtigen“ Job.

Wahnsinn Tag 4

Heute habe ich mir den Abend fürs Schreiben freigehalten – tja, und dann kam das Leben dazwischen und hatte eine nicht so nette, aber auch nicht völlig unerwartete Überraschung für mich. Und nein, es ist niemand gestorben.
Immerhin habe ich bis Mitternacht doch noch 2.347 Wörter geschrieben und damit sowohl mein Tagessoll als auch mein persönliches Ziel von mindestens 2000 Wörtern am Tag erreicht. Alles andere ist AddOn, auch wenn ich bis zum Monatsende nicht nur die 50k geknackt haben, sondern auch den Roman in seiner Rohfassung beendet haben will.

Jetzt gönne ich mir den Luxus, einfach ins Bett zu gehen. Morgen früh klingelt der Wecker, damit ich schwimmen gehe und meine Muskeln mal wieder beanspruche. Soll ja bei der ganzen Kopfarbeit nicht verkehrt sein!

Tag 1 vom Wahnsinn

Ich habe mich gestern Abend gemütlich in die Badewanne gelegt und Krimiserien geguckt. Pünktlich um Mitternacht hab ich mich dann von Crossing Jordan verabschiedet und mit dem Schreiben begonnen. Der gemeinsame Startschuss im Tintenzirkel und das vorangegangene gemeinsame Fiebern hat mir einen Kick verschafft, so dass ich bis 1:15h bereits gut 2k Wörter geschrieben hatte. Hach!

Heute Vormittag habe ich mich dann daran gesetzt, das bereits Geschriebene in einzelne Szenen zerlegt, diese teils noch ausgeschmückt und dann einfach weiter geschrieben. Bei knapp 4k hab ich mich dann mittags erstmal meinem Broterwerb zugewandt, um dann heute Abend tatsächlich noch mal zu schreiben und am Ende bei freundlichen 5937 Wörtern zu landen.
Kapitel 1 ist durch, von Kapitel 2 habe ich zwei Szenen im Kasten, da folgen aber noch mindestens 2, es wird also vermutlich noch mal 2-3k länger als es schon ist. Der erste Tauchgang wartet hier auf mich und ein bisschen trockener Biologenkram, bei dem ich mich ein wenig durchschummeln muss – eingehender recherchiert wird nach dem NaNo, um die gröbsten Schnitzer wieder rauszuschmeißen.

Ich bin in diesem Jahr nicht nur extrem motiviert, sondern habe zum ersten Mal nicht nur keinen oder nur einen rudimentären Plan, sondern ein Konzept geplottet. Ich kenne meine Figuren, ich weiß, was geschehen soll, und trotzdem wird mir das Aufschreiben nicht langweilig wie früher oft, wenn ich mich zu sehr im Vorfeld mit einer Geschichte auseinandergesetzt hatte, sondern ich schaue gebannt zu, wie sich alles entwickelt.

Mag sein, das ich in der Überarbeitung einiges wegen akuten Geschwafels wieder rausschmeißen muss, aber da mein Problem eigentlich eher lautet, dass ich mich zu kurz fasse und / oder zu distanziert schreibe, wird auch wieder einiges dazukommen. Und so langsam halte ich es für nicht unrealistisch, dass der Roman am Ende etwa 80k umfassen wird. Ob und wie ich die alle in diesem Monat schreibe, wird sich zeigen, aber der Plan ist tatsächlich, am Ende des Monats auch den Roman fertig zu haben. Mal sehen.

Jetzt gehe ich ins Bett und gönne mir, ein bisschen zu lesen, bevor ich das Licht ausmache und dann morgen erst mal arbeiten muss, bevor ich wieder schreiben darf.

Mögen alle Tage im November gute Schreibtage werden!

Heute Nacht wurde mein Schreiben übrigens von einem einundzwanzigjährigen Glengoyne begleitet, heute Abend von einem Baumkuchen. Mal schauen, wie viel ich am Ende des Monats wiegen werde …

Countdown läuft

Noch drei Stunden und 32 Minuten, dann geht der Wahnsinn los.

Mein Körper hat mir zwar einen Strich durch den gemeinsamen KickOff mit zwei Freundinnen gemacht, indem er mit Kreislauf- und Magenbeschwerden aufwartete, aber ich werde es mir nicht nehmen lassen, um Mitternacht am Rechner zu sitzen und die ersten Sätze zu schreiben. Meine Prota hat dank einer Schreibkollegin aus dem Tintenzirkel ein paar zickige Elemente bekommen, die ihr gut zu Gesicht stehen, und ich bin einfach irre gespannt, wie ihr Schottland gefallen wird! Nicht auszudenken, wenn sie von den vielen Schafen, Steinen und Wellen nur angeödet wäre!

Ich war selten auf einen NaNo so gut vorbereitet und ich habe selten ein so gutes Gefühl gehabt – auch wenn mich heute zwischendrin natürlich doch der Zweifel ansprang, aber auch das gehört wohl einfach dazu.

Und jetzt werde ich meinen Körper mit einer warmen Badewanne und ein bisschen sinnlosen Krimiserien beruhigen.

NaNo 2012, mich kann nichts stoppen!